August 5

Rezension zu Kidnapped

 K - Kidnapped

Autor. Chelsea Cain
Titel: Kidnapped
Seitenzahl: 382 S.
Preis: 9,99
Erscheinungsdatum: 20.07.2015

Klappentext
Als sechsjähriges Mädchen gekidnapped, fünf Jahre später befreit – ganz Amerika verfolgte damals den Entführungsfall der Kick Lannigan. Jetzt ist Kick einundzwanzig. Geübt in Kampfsportarten und auf dem Schießplatz, hat sie sich ein Leben aufgebaut, in dem sie sich sicher fühlt. Bis ein Mann namens John Bishop ungebeten in ihrer Wohnung auftaucht. Bishop spürt vermisste Kinder auf. Er ist überzeugt, dass nur Kick ihm in seinem aktuellen Fall helfen kann, und er akzeptiert kein Nein als Antwort. Doch um die entführten Kinder zu retten, muss Kick eine Reise in ihre eigene dunkle Vergangenheit wagen – eine Reise, die tödliche Gefahren birgt …

Kritik
Das Cover ist sehr dunkel gehalten. Da es ein Thriller ist passt das sehr gut. Das Buch ist abwechslungsreich geschrieben, der Schreibstil ist flüssig und sehr gut lesbar. Der Buchaufbau besteht aus Kapiteln, die eine gute Länge haben. Nicht zu lang aber auch nicht zu kurz. Der rote Faden ist durchweg vorhanden.

Die Autorin hat eine sehr spannende Geschichte eschaffen, die auch heute nicht undenkbar ist. Das regt den Leser zum Nachdenken an. Die Protagonisten sind sehr interessant und jeder einzelne trägt dazu bei, das der Leser dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. denn so ist es mir auch gegangen.

Es löst sich erst zum Schluss die wahre Geschichte auf und ich finde es toll das es ein kleines Happy End zwischen den Geschwistern im Buch gibt. Besonders traurig fand ich das der Hund sterben musste. Kick hat sich doch sehr liebvoll um ihn gekümmert. Es wurde auch sehr deutlich das Kick damit Anfangs sehr probleme hatte, die Trauer um Ihren Hund zu verarbeiten. Aber welchen Besitzer eines Tieres würde das nicht so gehen.

Unmöglich finde ich die Mutter von Kick. Sie macht aus der Entführung Ihrer Tochter ein Senstionslustiges Schauspiel, was sich durch das ganze Buch zieht. Wie kann man als Mutter nur so herzlich sein?. Dadurch ist das Verhältnis zwischen den beiden auch sehr angespannt.

Alles in allem ein sehr gelungenes Buch zum Thema Kindesentführung, mit einem ( großen) Körnchen Wahrheit drin.

Fazit
Das Buch bekommt 5 von 5 Sterne. Ich finde es gut, das die Autorin den Leser dazu animiert mitzudenken und die Augen offen zu halten, auf das was um einem herum passiert. Eine klare Leseempfehlung.

August 4

Rezension zu Elfenfehde – Zweimal im Leben

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Autor: Mariella Heyd
Titel: Elfenfehde – Zweimal im Leben
Seitenzahl: 350 S.
Erscheinungsdatum: 14.07.2016
Preis Kindle Edition: 0,99 / Taschenbuch: 8,99

Klappentext
Verantwortlich für den Meteoriteneinschlag? Feodora kann die Worte des Fremden nicht glauben, der nach der Katastrophe auftaucht und behauptet, dass sie für das Chaos in zwei Welten verantwortlich sein soll. Angeblich stammt Feodora aus der Anderswelt und ist von dort geflohen, um einem mächtigen Dunkelelf zu entkommen. Ihre einzige Chance, die Welten zu retten, besteht darin, in die Anderswelt zurückzukehren und ihn zu töten.

Kritik 
Zu Beginn, das Cover sticht sehr ins Auge und macht neugierig auf den Inhalt des Buches. Es ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden und zeigt vermutlich die Hauptpersonen um die sich alles im Buch dreht. Nämlich Feodora und Zerdon. Die beiden lernen sich nach einer Katastrophe kennen und er entführt sie in eine Welt voller Abenteuer und Überraschungen. Aber mehr dazu im Buch. Möchte ja nicht zu viel verraten.

Der Schreibstil ist abwechslungsreich und einfach geschrieben. Das Buch lässt sich fließend und flüssig hintereinander weg lesen. Ohne das man ins Stocken gerät. Dieser Fantasyroman ist auch was für Erwachsene, durch den Stil den die Autorin hat, spricht sie eine große Zielgruppe an.
Das Buch ist sehr facettenreich von Romantik bis Trauer ist alles dabei. Der Roman ist sehr gut durchdacht und der rote Faden ist durchweg vorhanden. Die Autorin hat eine fantastische Geschichte mit fantasievollen Welten und traumhaften Protagonisten geschaffen. Ich war schon fast traurig als das Buch beendet war. Von mir aus könnte es gerne noch einen zweiten Band geben.

Der Roman überzeugt durch überraschende Wendungen, womit man so nicht rechnet. Besonders hat mich das Ende überrascht. Ich hatte eigentlich gehofft das Arawn nicht mehr auf der Bildfläche erscheint. Denn er ist ein Charkter den man nicht unterschätzen sollte. Er ist wie eine Raubkatze von der man nicht weiß wann sie angreifen wird.

Besonders toll fand ich auch Feodora. Sie ist ein sehr liebenswürdiger Charakter und ich konnte mich gut in ihre Situation einfühlen. Und zu Zerdon muss ich nicht viel sagen. Ein sehr sprunghafter Charakter, besonders was seine Gefühlswelt angeht. Man weiß nie was er denk, aber trotzdem ist er sehr sympathisch.

Das Buch erinnert mich stellenweise ein wenig an Alice im Wunderland. Besonders das letzte Drittel des Buches, was der Geschichte aber keinen Minuspunkt einbringt.

Kurzum, da es das erste Buch der Autorin ist, ist es rundumgelungen und ein fantasisches Debüt. Ich habe jede einzelne Seite geliebt und war niedergeschlagen, als ich das Buch fertig gelesen hatte.

Fazit
Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sterne, eine wunderschöne Geschichte, die hoffentlich anderen genau so gefällt wie mir. Eine klare Kauf – und Leseempfehlung.

August 2

Rezension zu Wer war Alice

http://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Richmond_T_RWer_war_Alice_165665.jpg

Autor: T.R. Richmond
Titel: Wer war Alice
Seitenzahl: 448 S.
Erscheinungsdatum: 29.02.2016
Preis 14,99

Klappentext
Alice Salmon war erst 25 Jahre alt, als sie eines Morgens leblos im Fluss gefunden wurde. Eigentlich wollte sie am Abend zuvor nur Freunde treffen, stattdessen durchlebte sie die letzten Stunden ihres Lebens. Aber was ist passiert? Ist sie wirklich gestürzt, weil sie zu viel getrunken hat, wie die Polizei vermutet? War es ein tragischer Unfall? Die Nachricht ihres Todes verbreitet sich wie ein Lauffeuer, auch über Facebook und Twitter. Gleich werden Vermutungen angestellt, über sie, ihr Leben und ihren Tod. Auch ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke ist erschüttert. Er macht sich daran, herauszufinden, was in der Nacht tatsächlich geschah, und sammelt alles über Alice. Er schreibt sogar ein Buch über den Fall. Nur warum ist er so engagiert? Was hat er zu verbergen? Was haben ihr Exfreund Luke und ihr Freund Ben mit der Sache zu tun? Und wer war Alice?

Kritik
Als allererstes, das ist mein erstes Buch von diesem Autor. Der Klappentext hat mich angesprochen, also ich dachte ich mir, dieses Buch möchte ich rezenszieren.
Gesagt getan. Lest hier nun meine Rezension.

Das Cover gefällt mir besonders gut. Es ist mit Liebe zum Detail gestaltet worden. Es zeigt vermutlich Alice in einer gedrückten Stimmung, Tränen oder vllt auch Regen läuft ihr über das Gesicht. Die Schrift hebt sich leicht ab und das Buch fässt sich leicht samtig an.
Es ist ein Blickfang und macht neugierig auf den Inhalt.

Zum Buchaufbau, der Autor weicht vom “ normalen “ Buch ab. Es ist kein durchweg fließender Text sondern eine Mischung aus Emails, Briefen und Einträgen aus Blogs und sozialen Netzwerken.
Das war für mich anfangs etwas gewöhungsbedürftig, aber wenn man sich erstmal eingelesen hat, lässt sich das Buch gut lesen.
Das Buch ist in Teile untergliedert, insgesamt sind es sechs Teile. Diese sind mit Überschriften versehen. Innerhalb melden sich verschiedene Persönlichkeiten zu Wort, die die Protagonistin Alice kannten. Hierdurch werden die Gefühle der einzelnen Personen deutlich aber auch wie sie zueinander standen bzw. stehen. Das gibt einen sehr tiefen Einblick in die Gefühlswelt.
Das Buch ist fließend lesbar und regt dem Leser zum Nachdenken an.
Es zeigt alle Facetten des Lebens, wie es sein kann, wenn man einen geliebten Menschen verliert. Wie man mit Trauer und dem Schmerz umgeht oder wie man damit umgehen könnte. Der Roman ist sehr tiefsinning und hin und wieder sollte man sich eine Packung Taschentücher bereit legen, denn stellenweise, besonders an Ende bleibt kein Auge trocken.

Auch zeigt sich deutlich, gleich zu Beginn des Buches, wie Sensationsgier, den Menschen zu etwas macht was er eigentlich nicht sein sollte. Stellenweise gibt es kaum Mitgefühl für die Eltern, sondern es stürzen sich sämtliche Reporter und andere Medien auf diese Story. Daran sieht man was aus dieser Welt geworden ist bzw was Medien so anrichten können.

Das Buch ist sehr abwechlungsreich geschrieben, der Schreibstil ist gut zu lesen, und es bleibt bis zum Schluss ein Rätsel was nun wirklich passiert ist. Das lässt diesen Roman nicht langweilig werden. Der rote Faden ist durchweg vorhanden auch wenn er erst im Verlauf des Buches sichtbar wird.

Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und jeder einzelne trägt dazu bei, etwas Licht ins Dunkel dieser Geschichte zu bringen. So wird das Buch optimal abgerundet.

Fazit
Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sterne, da ich anfangs etwas Probleme mit dem Schreibstil hatte bzw. mit dem Buchaufbau. Trotzdem ist es ein sehr gelungenes Romandebüt. Un dich würde jederzeit wieder ein Buch von diesem Autor rezenseiren bzw. lesen.
Es bekommt von mir eine klare Kauf – und Leseempfehlung.