[Rezension] Du wolltest es doch

Autor: Louise O‘ Neill
Titel: Du wolltest es doch
Seitenzahl: 333
Preis: 9,99€ ( Kindle Edition)
ET: 28.07.2018
Verlag: Carlsen

Klappentext
Opfer oder Täterin?
Nein, richtig sympathisch ist Emma nicht. Sie steht gern im Mittelpunkt, die Jungs reißen sich um sie und Emma genießt es. Bis sie nach einer Party zerschlagen und mit zerrissenem Kleid vor ihrem Haus aufwacht. Klar, sie ist auf der Party mit Paul ins Schlafzimmer gegangen. Hat Pillen eingeworfen. Die anderen Jungs kamen hinterher. Aber dann? Sie erinnert sich nicht, aber die gesamte Schule weiß es. Sie haben die Fotos gesehen. Ist Emma wirklich selber schuld? Was hat sie erwartet – Emma, die Schlampe in dem ultrakurzen Kleid?


Meine Meinung
Ich glaube ich habe noch nie von einem Buch gehört was so diskutiert wird wie das vorliegende, und ich kann die sehr weit auseinander gehenden Meinungen dazu gut verstehen.

Das Erscheinungsdatum liegt nun schon etwas länger zurück und trotzdem ist das Thema nach wie vor immer noch aktuell.
Der Schreibstil hat sich sehr angenehm lesen lassen und das Buch hat einen roten Faden. Die Story war sehr gut geschildert, das Ende hat mich etwas unbefriedigt zurück gelassen, aber dazu gibt es auch eine Erklärung von der Autorin.
Die Protagonisten fand ich ja etwas unsympathisch, aber das war wohl auch so gewollt. Ich hatte etwas Schwierigkeiten mit dem Anfang des Buches, aber erstmal drin gewesen konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.

Zusammengefasst gibt es 5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung. Ein Buch was zum Nachdenken anregt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert