[Rezension] In Flammen

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Autor: Matthew J. Arlidge
Titel: In Flammen
Seitenzahl: 409 S.
Verlag: Rowohlt
Preis: 9.99
Erscheinungsdatum: 26.08.2016

Klappentext
Wenn es brennt in den Straßen. Und in den Herzen.
Mitten in der Nacht lodern die Flammen in Southampton, mehrere Brände zerstören Leben. Die Ursache: Kein tragisches Unglück, auch nicht das Werk eines typischen Brandstifters. Sondern viel erschreckender: In jedem der Fälle handelt es sich um sorgfältig geplanten Mord.
Detective Inspector Helen Grace und ihr Team stehen vor zahlreichen Fragen: Warum wurden die Opfer ausgewählt? Was verbindet sie miteinander? Was treibt den Mörder an? Und: Wer wird der Nächste sein? Ein Pulverfass aus Angst und Verdächtigungen scheint geöffnet – und es braucht nur einen Funken, um es zur Explosion zu bringen.

Kritik
In Flammen ist mittlerweile der 4. Band der D.I Helen Grace Reihe aus der Feder von Matthew J. Arlidge. Das Cover ist wünderschön gestaltet mit viel Liebe zum Detail. Außerdem hat es ein Bezug zum Titel, was mir persönlich sehr gut gefällt. Dieses Buch ist ein echter Hingucker im Regal und macht neugierig auf den Inhalt.

Das Buch ist in 143 kurze Kapitel aufgeteilt. Das sorgt dafür das sich der Thriller sehr leicht und flüssig hintereinander weglesen lässt. Der Schreibstil ist abwechslunsreich und sehr rasant geschrieben, was den Spannungsfaktor auf ein Maximum erhöht. Das sorgte dafür das ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Man musste einfach wissen wer nun für diese grausame Brandserie verantwortlich ist. Das erfährt der Leser aber erst am Ende des Buches, was ich sehr schön finde. Denn das macht für mich einen sehr guten Thriller aus.

Nun zum Inhalt des Buches. Dieser ist schlüssig, lässt sich gut nachvollziehen und der rote Faden im Buch lässt sich gut nachverfolgen. Die Charaktere sind gut aufeinder aufgebaut und ergänzen sich optimal. Besonders unsympathisch war mir die Jornalistin Emilia, sie sieht nur ihren eigenen Vorteil und würde warscheinlich um die Top Story schlechthin zu bekommen über Leichen gehen.
Was mich sehr berührt hat war die Geschichte rund um die Familie Simms. Außerdem sehr auffällig, was ja in der Realität genau so ist, ist die Sensationsgier der Menschen. Da wird fleißig gefilmt und fotogrfiert aber niemand geht den Opfern zur Hand oder Hilft ihnen.

Dieser Thriller ist wieder einmal ein Meisterwerk geworden mit sehr viel Wahrheitsgehalt, dieses Buch regt den Leser zum Nachdenken an, wie es auch mir an einigen Stellen ergangen ist. Ich hoffe das nicht nur mir als Leser es so geht sondern noch viele andere von den Worten des Autors berührt sind.

Fazit
Der Thriller erhält von mir 5 von 5 Sterne.
Es ist ein fantasisches und wahnsinnig spannendes Buch das man nicht mehr aus der Hand legen möchte.

[Rezension] Totenlied

Autor: Tess Gerritssen
Titel: Totenlied
Seitenzahl: 313Seiten
Erscheinungsdatum: 25.07.2016
Preis: 14,99

Klappentext
Von einer Italienreise bringt die Violinistin Julia Ansdell als Souvenir ein altes Notenbuch mit nach Hause. Es enthält eine handgeschriebene, bislang völlig unbekannte Walzerkomposition. Julia ist fasziniert von dem schwierigen Stück, doch jedes Mal, wenn sie die aufwühlende Melodie spielt, geschehen merkwürdige Dinge. Etwas Bösartiges geht von dem Walzer aus, etwas, was das Wesen von Julias dreijähriger Tochter auf beunruhigende Weise zu verändern scheint. Weil niemand ihr Glauben schenkt, reist Julia heimlich nach Italien, um nach der Herkunft der mysteriösen Komposition zu forschen …

Kritik 
Das Buch ist ein sogenanntes Stand alone, gehört also nicht zu der Rizzoli und Isles Serie. Das Cover finde ich persönlich sehr gut gelungen. Es hat einen Bezug zum Titel und vorallem zum Inhalt. Das gefällt mir persönlich sehr gut.

Der Thriller ist aus zwei Perspektiven geschrieben, einmal aus der Sicht von Julia und aus der Sicht von Lorenzo. Dadurch werden die Gefühle der einzelnen Personen schön beschrieben und man kann sich gut in die Personen einfühlen. Außerdem wird aus der Ich – Perspektive erzahlt. Der Schreibstil ist wie gewohnt abwechslungsreich und spannend geschrieben. Das Buch hat immer wieder unerwartete Wendungen, sodass dem Leser nicht langweilig wird und man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.

Der Leser muss sich mit einen sehr ernsten Hintergrund auseinandersetzen, nämlich der Judenverfolgung. Für mich wurde wieder deutlich wie grausam das damals war und auch die Gründe dafür waren aus meiner Sicht vollkommen unsinnig.
Das tut der Spannung aber keinen Abbruch der geschichtliche Hintergrund ist sehr schön eingebettet. Und da dies auf wahren Begebenheiten beruht, wirkt es doch sehr real un der Leser beginnt darüber nachzudenlen.

Die Handlung und die Personen passen stimmig zusammen und verknüpfen sich nach und nach im Laufe der Geschichte. Letztenendes weiß man erst am Ende des Buches was eigendlich genau passiert ist. Alles in allem ein sehr gelungener Thriller von Tess Gerritsen.

Fazit
Das Buch bekommt 5 von 5 Sterne von mir. Es ist rasant geschrieben und ich finde es gut das sich der Leser mit einer geschichtlichen Problematik auseinandersetzen muss. So gerät auch solch ein Thema nicht in Vergessenheit.

[Rezension] Funke 5 – Untergrundmagie

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Autor: I.Reen Bow
Titel:  Funke 5 – Untergrundmagie
Serie: Phönixakademie 5
Preis: Kindle Edition 0,99 / Taschenbuch: 5,54
Seitenzahl: 128 S
Erscheinungsdatum: 30.07.2016

Klappentext
Robin ist verschwunden und Lions Genesung bleibt ungewiss. Bei aller Not droht auch noch die Freundschaft zwischen Berry, Annie und Aves zu zersplittern, und das zu einem Zeitpunkt, an dem geheime Untergrundmagier ihre Krallen in Berrys Vergangenheit schlagen, um das scheinbar schwächste Glied der Akademie in ihre Machenschaften zu verwickeln. Doch ausgerechnet diese Schülerin findet Stärke in ihrem Unvermögen.

Kritik
Als allererstes das Cover ist wieder wunderschön geworden. Auf diesem Cover ist diesmal Berry zu sehen. Sie Spielt eine zentrale Rolle in diesem Band.

Der Inhalt ist wieder sehr abwechslungsreich und das Buch hält wieder sehr viele Überraschungen bereit. Den Charakteren merkt man deutlich ihre Veränderungen an, was ich persönlich sehr schön finde. Berry zum Beispiel wird durch ihre unerwiderte Liebe durch Eifersucht zerfressen, was ihr dann auch im Laufe des Buches klar wird.
In diesem Band tritt auch ein neuer Charakter auf nämlich Jenny Bish, Robins Schwester. Die kleine hat für ihr Alter erstaunliche Kräfte, macht aber auch mich einen sehr liebeswürdigen Eindruck.

Der Buchaufbau entspricht den vorhergehenden Bänden, sie sind wieder aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben. Der Schreibstil wieder sehr flüssig, spannend und abwechlungsreich gestaltet.
Auch wird zum ersten Mal deutlich dass die Phönixakademie Feinde hat, das wird zum Ende des Buches deutlich. Denn der Direktor bekommt von den Untergrundmagiern eine sehr deutliche Botschaft. Auch spielt Berry hier eine sehr große Rolle. Aber ich möchte nicht zu viel verraten.

Fazit
Das Buch bekommt wieder 5 von 5 Sterne, Der Band ist wieder sehr gelungen und hielt wieder sehr viele Überraschungen bereit.